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Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp

Anfang der 90er Jahre entwickelte das Therapeutenehepaar Helga und Eberhard Popp diese sanfte Wirbelsäulentherapie als Fortsetzung und Verbesserung der Dorntherapie. Bei dieser ganzheitlichen manuellen Therapie wird die gesamte Statik des Patienten begutachtet und behandelt. Die dreidimensionale Sichtweise des Beckens, die sehr schonende und sanfte Korrektur der Wirbelkörper über die Muskulatur und die achtsame Behandlung des 1. Halswirbels, des sogenannten Atlas, sind die Kennzeichen der Dynamischen Wirbelsäulen-Therapie.

Wie läuft eine Behandlung ab?
Seitlich der Wirbelkörper treten Nerven aus, die vom Rückenmark kommen. Wenn nun ein Wirbelkörper beispielsweise durch zu große Muskelspannung verschoben ist, können die dazugehörigen Nerven irritiert werden und Schmerzen verursachen. Jeder einzelne Wirbelkörper steht über die Nerven in Bezug zu bestimmten Körperarealen. So kann eine Wirbelfehlstellung nicht nur zu Irritationen von Nerven, Muskeln oder der Haut führen, sondern auch die Funktion innerer Organe beeinträchtigen. Blockaden der Halswirbelsäule können zum Beispiel Kopfschmerzen, Migräne oder Schwindel auslösen.

Die Basis der Behandlung bildet die Beckenkorrektur auf drei Ebenen und der Ausgleich von funktionellen Beinlängendifferenzen. So wie ein Haus auch auf einem guten Fundament stehen muss, benötigt die Wirbelsäule eine gute und gerade Basis, um sich korrekt ausrichten zu können.

Wirbelfehlstellungen werden ertastet und achtsam durch einen aktiven Muskelzug des Patienten korrigiert. Es wird nicht mit Schwung oder Überdehnung gearbeitet und nicht "eingerenkt". Empfindliche Bereiche, wie die Halswirbelsäule werden besonders achtsam und schonend behandelt.

Damit sich die Muskeln, Bänder und Sehnen besser an ihre neue Position gewöhnen können, ist es gerade in der ersten Zeit notwendig, zuhause Eigenübungen durchzuführen, damit sich die korrigierten Strukturen dauerhaft stabilisieren können. Diese Übungen nehmen nicht viel Zeit in Anspruch und lassen sich gut in den Alltag integrieren.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?
Das hängt von der Dauer und vom Ausmaß Ihrer Erkrankung ab. Chronisch-degenerative Erkrankungen benötigen mehr Aufmerksamkeit als beispielsweise eine akute Blockade der Lendenwirbelsäule. Eine genaue Prognose kann ich abgeben, wenn ich Ihren Rücken einmal "in meinen Händen hatte".

Nachdem ich viele Jahre lang Schmerzpatienten mit der Dorntherapie behandelt habe, freue ich mich sehr, nun mit dieser sanften dynamischen Wirbelsäulentherapie zu arbeiten. Wie achtsam sich blockierte Wirbelkörper lockern und korrigieren lassen, hat mich definitiv überzeugt!
Eine gute Statik ist von großer Bedeutung für unseren Bewegungsapparat. Wie wichtig sie ist, merken wir meist erst, wenn Abweichungen vom Lot vorkommen und muskuläre Ungleichgewichte entstehen.
Verschiebungen und Veränderungen der Körperstatik können auf Dauer zu einer Reihe von Beschwerden führen, zum Beispiel:
- Schmerzhafte Rückenbeschwerden
- Hexenschuss
- Migräne
- Spannungskopfschmerz
- Muskulärer Schiefhals
- Ohrgeräusche und Tinnitus
- Arthrose in den Gelenken
- Arm- und Schulterbeschwerden
- Tennisellenbogen und Sehnenscheidentzündungen
- Knie- und Fußbeschwerden

Sprechen Sie mich gerne an, ob bei Ihren Beschwerden eine Behandlung Sinn machen könnte.